Rosmarin

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

-gefeiert als heilig und heilkräftig-

Ros marinus bedeutet „Tau des Meeres“ und ist als eine der ältesten, weit verbreitetsten und vielseitigsten Heilpflanzen bekannt. Ein wahrhaft magisches Kraut, welches große Anziehungskraft auf Elfen und Lichtgeister ausüben soll… Schon in der Antike wurde diese heilige Pflanze bei reinigenden und rituellen Räucherungen Aphrodite geweiht. Auch als „Weihrauch der Armen“ war Rosmarin hoch geschätzt. Die Römer schmückten ihre Götterstatuen mit Rosmarin und flochten das Kraut in die Siegerkränze der Gladiatoren ein. Benediktinermönche brachten ihn im Mittelalter über die Alpen nach Deutschland – als Schutz vor bösen Geistern für die Toten und Lebendigen. Und auch heute noch schmücken Rosmarinzweige traditionell unsere Brautsträuße, weil sie als Symbol für Liebe und Treue gelten. Machen wir uns doch auch gerne die überragende desinfizierende Wirkung des Rosmarins für Krankenzimmer zunutze, wie es schon einst während der Pestzeiten üblich war. Vielen von uns ist das aromatische und konservierende Kraut in mediterranen Gerichten wohlbekannt und ein unentbehrlicher Geschmacksgeber. Ein Lippenblütler, der sonnige Berghänge rund um das Mittelmeer als Heimat liebt und dessen ätherisches Öl durch die Wasserdampfdestillation des Krautes gewonnen wird.

Wirkungsweise

Ätherisches Rosmarinöl spendet uns eine starke Durchblutungsförderung sowie Durchwärmung bei Muskelschmerzen, -kater und –schwäche.

Es fasziniert und begeistert uns, da es Ausleitung und Entgiftung unterstützt, den Abbau von Lymphstauungen und Ödemen begünstigt und sich auch in der Anwendung mit Leber-, und Gallewickeln bewährt hat. Rosmarinöl punktet zudem bei Pilzerkrankungen, stärkt und belebt unseren gesamten Organismus und wirkt krampflösend sowie antiseptisch, schleimlösend und stark antibakteriell wenn wir eine Bronchitis verabschieden wollen.

Bei Schuppen und Haarausfall stärkt und aktiviert Rosmarinöl die Kopfhaut, bei niedrigem Blutdruck schenkt er Kraft und Energie zum Tagesbeginn.

Rosmarinöl gilt als Anregungsmittel für Nerven und Gehirn, stärkt Deine Willens- und Durchsetzungskraft und gibt Dir Power bei Schwäche, Erschöpfung sowie Migräne.

Die im Rosmarin enthaltenen Wirkstoffe Cineol und Kampfer wirken entzündungshemmend und schmerzstillend.

Anwendung

Wichtig: bitte benutze ätherische Öle zu keiner Zeit pur, sondern mische ausschließlich wenige Tropfen davon einem fetten Öl (Johanniskraut, Mandelöl, Jojobaöl etc.) bei, sodass die empfohlene Tropfenanzahl nicht überschritten wird.

Ätherische Öle sind die hochwirksame Essenz einer Pflanze, sei Dir daher ihrer Wirkkraft bewusst. Um beispielsweise 1 Liter ätherisches Rosenöl zu destillieren, werden 3-5 Tonnen Rosenblüten als Ausgangsmaterial benötigt. Das sind wirklich Wagenladungen…!

  • Für Deine Morgendusche oder ein kräftigendes Shampoo kannst Du ein paar Tropfen ätherisches Rosmarinöl in ein unbeduftetes biologisches Duschgel eintropfen – ein Wachmacher, der Dich frisch und klar in den Tag starten lässt!
  • Rosmarinöl in fettem Öl gemischt kannst Du gut und gerne auch vor dem Sport auftragen – es wird Dich bei der Muskelerwärmung unterstützen.
  • Ein Tropfen Rosmarinöl auf ein Taschentuch gegeben und auf das Nachttischchen im Krankenzimmer gelegt wirkt schleimlösend und antibakteriell.

ACHTUNG:

Bitte Rosmarinöl nicht bei Bluthochdruck anwenden!